Ejakulation - Medizinlexikon

Ejaculatio, wörtl. Auswerfung, Hinausschleudern, Samenerguß; bei der männl. E. erfolgt gewöhnl. stoßweises (drei- bis achtmal in Abständen von 0,8 s) Ausspritzen des Ejakulats aus der Harnröhre durch klon. Spasmen der Musculi bulbo- u. ischiocavernosi, ausgelöst durch sexuelle Erregung, meistens Friktionen des Penis, begleitet von einem starken Lustempfinden, dem Orgasmus. Die ersten 2–3 Schübe sind die druckstärksten u. ejakulatreichsten, die nachfolgenden schwächer u. dünnflüssiger. Druckloses Ausfließen kommt bei Ejaculatio praecox u. Pollutionen vor. Als weibl. E. wird die Sekretion aus den Bartholin-Drüsen u. Skene-Drüsen beim Orgasmus bezeichnet.

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