Elektrode - Medizinlexikon

mit Lack o. Glas isolierte Drähte mit abgerundeten o. zugespitzten nicht isolierten Enden, die zwecks elektr. Reizung von erregbarem Gewebe (z. B. Nerven, Muskeln, Gehirn) o. Ableitung von Spannung aus diesem verwendet werden. Zur Erfassung der Summenaktivität aus größeren Zell- u. Gewebeverbänden benutzt man relativ grobe E. (Makroelektroden), z. B. in der Elektrokardiographie. E. zur Potientialableitung sollen keine Phasengrenzpotentiale entwickeln (unpolarisierbare E.). Spezialelektroden dienen zur elektrochem. Messung, z. B. von Reduktionsoxidationspotentialen u. des pH (polarisierbare E.). Metallmikroelektrode, Kapillarmikroelektrode.

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