Elektrokardiographie - Medizinlexikon

Registrierung der summierten u. koordinierten Aktionspotentiale der Myokardfasern (Elektrokardiogramm). Am häufigsten angewendet werden 12 Standardableitungen nach Einthoven, Goldberger u. Wilson als Ergänzung die Nehb-Ableitungen. Für die Vektorkardiographie werden die korrigierten Ableitungen nach Frank u. McFee verwendet. Die zwischen den Elektroden auftretende Spannung wird elektron. verstärkt u. mit einem Direktschreiber registriert. Folgende Prinzipien: Übertragung von Farbstoff eines Farbbands bzw. Kohlepapiers mittels Zeigerdruck auf Papier (Pigmentverfahren), Kurvendarstellung mittels geheizten Zeigers auf thermosensitivem o. thermoaktivem Papier (Wachspapier bzw. Farbreaktion, Thermoschrift) u. Kurvendarstellung mit Flüssigkeitsstrahlschreiber auf normalem Papier. Die gesamte Meßkette besteht aus dem Körper als Signalquelle, den Ableitelektroden (Problematik der Kontaktpotentiale), dem EKG-Vorverstärker, der Potentialtrennung, dem Wähler für die Ableitungsorte, elektron. Filtern, dem Endverstärker u. der Registriereinrichtung.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • *KOPF->TISCHKANTE*

    Für *Kopf->Tischkante*nfälle sollte es eigentlich eine eigene Rubrik geben. Ächt jetzt. Ich denk mal drüber nach… Der aktuelle *Kopf->Tischkante*nfall liegt schon einige Jahre zurück, fiel mir aber just vorgestern ein, als ich mich (zum wiederholten Male di...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen