Elektrokoagulation - Medizinlexikon
Zerstörung umschriebener Gewebebezirke durch mono- o. bipolaren Diathermiestrom bzw. einen kontrolliert aufheizbaren Endokoagulator, so daß der Körper mit elektr. Heizstrom überhaupt nicht in Berührung kommt. Beim bipolaren Verfahren fließt der Strom nicht durch den gesamten Organismus, sondern nur zwischen den Zangenbranchen. Anwendung: Blutstillung, Tumorabtragung bzw. -koagulation (einschl. Polypen), Tiefenkoagulation (Ganglion trigeminale, Hypophyse), Koagulation von Punktionsstellen, z. B. bei der transhepat. Cholangiocholezystographie, gezielte Leberbiopsie, Tubensterilisation, Adhäsiolyse, Prostataresektion, Koagulation von Hämangiomen. Diathermie.
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