Elektrokoagulation, bipolare - Medizinlexikon

Koagulationsverfahren, das u. a. bei operativen Eingriffen am Nervensystem zur Anwendung kommt. Vorteil: Beim bipolaren Koagulationssystem fließt der Strom nur auf dem kürzesten Weg zwischen den Spitzen der bipolaren Koagulationspinzette. Es gibt keinen signifikanten Stromfluß zwischen den Elektrodenspitzen zum Boden o. – wie bei der unipolaren Koagulation – zum Pat. Das zu koagulierende Gewebe bzw. Gefäß wird so zwischen den Spitzen der Koagulationspinzette gefaßt, daß diese keinen Kontakt miteinander bekommen.

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