Emotion - Medizinlexikon

Gemütsbewegung, die sehr differenziert sein kann u. sich auf best. Erfahrungen über Umweltwirkungen bezieht Die E. ist von Vorgängen innerhalb des vegetativen Nervensystems u. von somatomot. Ausdrucksbewegung begleitet. E. als Träger des „Subjekt“-Erlebens sind u. a. Widerspiegelungen der Größe von Bedürfnissen u. der Wahrscheinlichkeit ihrer Befriedigung. Sie bilden eine Einheit mit den Denkprozessen (Kognition) u. charakterisieren den jeweiligen stimmungsgefärbten psych. Zustand. In der subjekt. Erlebniswerteskala gibt es die pos. E. wie Freude u. die neg. E. wie Trauer. Anhaltende Störungen des emotionalen Gleichgewichts können zu organ. Erkrankungen führen. Für das Zustandekommen der E. im physiol. Sinne sind insbes. die mit der Großhirnrinde in Wechselwirkungen stehenden Gebiete des Zwischenhirns u. des limbischen Systems verantwortl. Die E. hängt eng mit der Motivation zusammen.

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