Epikanthus - Medizinlexikon

bei Kleinkindern häufig vorhandene u. als anthrop. Merkmal bei versch. Völkern auftretende, sichelförmige Hautfalte am Augenlid. Der E. zieht von der Überaugenfalte des Oberlides, den medialen Lidwinkel verdeckend, zur seitl. Nasenhaut. Kombinationen sind mögl. mit kongenitaler Ptosis, Strabismus, Blepharophimosis, Hypertelorismus u. Augenmuskelparesen o. kongenitalen Hornhauttrübungen. E. ist Bestandteil zahlreicher Syndrome: Panse-Syndrom, Mende-Syndrom, Down-Syndrom, Bartenwerfer-Syndrom, Moebius-Syndrom, Ehlers-Danlos-Syndrom, Marinesco-Sjögren-Syndrom, Freeman-Sheldon-Syndrom.

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