Erektion - Medizinlexikon

Aufrichtung von Organen durch Muskelkontraktion u. Durchblutungssteigerung, meist einhergehend mit Steifung u. Volumenvergrößerung, z. B. des Penis durch vermehrte Blutfülle bei gleichzeitiger Abflußbehinderung in den Schwellkörpern. Die penile E. wird normalerweise über das Nervensystem ausgelöst durch direkte Reizung der äußeren Genitalien o. durch andere erot. stimulierende, v. a. taktile u. opt. Wahrnehmungen o. entsprechende Phantasien. Period. zwei- bis sechsmal im Schlaf auftretende E. des Penis sind normale physiol. Erscheinungen, die in REM-Schlafphasen vorkommen. Krankhafte Dauererektion bei Priapismus, Störungen der E. bei Impotenz. Bei sexueller Erregung bei der Frau E. der Klitoris u. der Mamillen. Piloerektion, Thelerethismus.

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