Erregungsübertragung - Medizinlexikon

Überleitung der Erregung von Nervenfaserendigungen auf Zellen anderer Gewebe o. auf andere Nervenzellen. Die E. geschieht zum größten Teil über Synapsen, wobei ein chem. Überträgerstoff (Transmitter) von der Faserendigung abgegeben wird, der dann die Membranpermeabilität der nachgeschalteten Zelle gegenüber Ionen wie Na+ u. Cl erhöht o. der eine unspezif. Steigerung der Membranpermeabilität für alle vorhandenen mineral. Ionen hervorruft u. dadurch den Membranwiderstand stark verringert. Letzteres ist bei der neuromuskulären E. an der motorischen Endplatte der Fall. Ersteres geschieht im ZNS (exzitatorisches postsynaptisches Potential). Neben der chem. E. gibt es die elektr. E. (ephaptische Übertragung).

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Myasthenia gravis

    Bei Myasthenia gravis kommt es zu einer Störung der neuromuskulären Erregungsübertragung, was zu einer abnormen Muskelschwäche und schnellen Ermüdbarkeit der Muskulatur führt.

  • Myasthenia gravis pseudoparalytica

    Bei Myasthenia gravis pseudoparalytica kommt es zu einer Störung der neuromuskulären Erregungsübertragung, was zu einer abnormen Muskelschwäche und schnellen Ermüdbarkeit der Muskulatur führt.

  • Generalisierte Myasthenie

    Die generalisierte Myasthenie ist eine Störung der neuromuskulären Erregungsübertragung, was zu einer abnormen Muskelschwäche und schneller Ermüdbarkeit der Muskulatur führt.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen