Erythema nodosum - Medizinlexikon

polyätiolog. Syndrom mit streptogenallerg. o. arzneimittelallerg. (Sulfonamide) Pathogenese. Fieber u. rheumatoide Beschwerden. Meist an Streckseiten der unteren Extremitäten, kutan bis subkutan gelegene, druckschmerzhafte, anfangs teigige, später derbe, kaum erhabene hellrote Knoten. Keine Einschmelzung, sondern Rückbildung unter typ. Farbwechsel (kontusiformer Aspekt), Knoten können idiopath. u. als Begleitsymptom eines akuten rheumatischen Fiebers auftreten, bei Erwachsenen häufiger bei akuter Sarkoidose, Löfgren-Syndrom, auch bei Arthritiden im Gefolge einer Colitis ulcerosa o. einer Crohn-Krankheit, eines Behçet-Syndroms, nach einer Yersiniose o. Kampylobakteriose. Abb.

Erythema nodosum
Erythema nodosum

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