Erythroblasten - Medizinlexikon

kernhaltige rote Blutkörperchen, die normalerweise bei Mammalia nach der Geburt im Knochenmark gebildet werden, mehrere Teilungen durchlaufen u. schließl. ihren Kern ausstoßen (Entkernung der E.). Die Nomenklatur für E. ist bei den Hämat. in den versch. Ländern vielfältig. Allg. übl. ist die folgende Einteilung im proliferativen Kompartiment: Unreifste Form sind die Proerythroblasten, gefolgt von den basophilen u. schließl. den polychromat. E. Im Reifungskompartiment finden sich die orthochromat. E., die nach Kernausstoßung in Retikulozyten, d. h. Erythrozyten, übergehen. E. treten normalerweise nicht in das periphere Blut über. Erythrozytopoese.

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