Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.
Fibrin - Medizinlexikon
wichtiger tier. Eiweißkörper aus der Gruppe der Gammaglobuline. Das i. R. der Blutgerinnung aus Fibrinogen entstehende lösl. monomere F. wird in Anwesenheit von Kalziumionen u. Faktor XIII zum unlösl. F. polymerisiert u. bildet ein Fibrinnetz; kann durch Fibrinolysin durch Proteolyse wieder aufgelöst werden. F. wird in Form von Fibrinschaum in unterschiedl. Form zur lokalen Blutstillung bes. im Bereich parenchymatöser Organe u. am Gehirn intraoperativ herangezogen. Auch zur Hohlraumverödung (Kavernenobliteration u. a.) sowie als plast. Duraersatz aufgrund der voraussichtl. bindegewebigen Durchwachsung verwendet.
© Elsevier GmbH, München
Verwandte Einträge:
Thrombin, Fibrinkleber, Plasmin, Plasminogen Tochigi
Verwandte Artikel
-
Ulcus duodeni
Das Ulcus duodeni ist ein makroskopisch sichtbarer Schleimhautdefekt, der oft mit Fibrin ausgekleidet ist und über Epithelschicht hinaus in die Tiefe reicht.
-
Gastroduodenale Ulkuskrankheit
Die gastroduodenale Ulkuskrankheit ist eine im Magen (Ulkus ventrikuli) oder Zwölffingerdarm (Ulkus duodeni) lokalisierte Schleimhautläsion, die oft mit Fibrin ausgekleidet ist und über die Epithelschicht hinaus in die Tiefe reicht.
-
Endokarditis Libman-Sacks bei systemischem Lupus erythematodes
Die Endokarditis Libman - Sacks bei systemischem Lupus erythematodes ist definiert als nicht bakterielle Endokarditis mit Bildung großer Fibrinthromben (Mitral-, Aorten-, Pulmonalklappen)

