Fibrom, nichtossifizierendes - Medizinlexikon

Knochenfibrom, metaphysärer fibröser Kortikalisdefekt. Zu den tumorähnl. Knochenläsionen zählende Erkrankung, bei der anstelle normaler Knochenstrukturen ein aus Fibroblasten, Fibrozyten, Pseudoxanthomzellen, Siderophagen u. kollagenen Fasern zusammengesetztes Gewebe gefunden wird. Klin. leichte Schmerzen, gelegentl. Spontanfraktur. Prädilektionen: männl. Geschlecht, Metaphysen der langen Röhrenknochen der unteren Extremitäten, 1. u. 2. Lebensjahrzehnt. Röntg. scharf begrenzte intrakortikale (selten zentrale), metaphysäre lyt. Defekte. Kleine Herde heilen spontan aus.

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