Fremdkörper, intraokulärer - Medizinlexikon

Ihrer klin. Bedeutung nach werden die i. F. in magnet. (d. h. mit einem Magneten entfernbare) von den amagnet. i. F. unterschieden. Bei letzteren sind kompliziertere Methoden der Lokalisation u. operativen Entfernung anzuwenden (Vitrektomie). Grundsätzl. sollen alle i. F. sofort entfernt werden, da tox. Metallsalzverbindungen zur Erblindung infolge Metallose (Eisen: Siderose, Kupfer: Chalkose) führen. Ein bes. Problem bereitet die Lokalisation der F. Es wurden spez. röntg. Methoden erdacht (Comberg-Lokalisation), Ultraschallortung, Metalldetektoren.

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