Galle, weiße - Medizinlexikon

farblose bis leicht grauweißl. (gelbl.) gefärbte, fadenziehende Flüssigkeit. Ihr fehlen neben dem Gallenfarbstoff oft auch Gallensäuren u. Cholesterin. Sie ist steril, von neutraler bis alkal. Reaktion. Pathogenese ist unklar, nur z. T. spielt Gallenstauung (Verschluß des Ductus cysticus) u. die damit verbundene Farbstoffresorption u. Schleimsekretion durch die Gallenblasenwandung eine Rolle; von Bedeutung kann eine Schädigung der Leberepithelien i. S. einer Hepatose sein, die prim. farblose Galle produzieren.

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