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Galleagar - Medizinlexikon
feste Nährsubstrate mit Zusatz von Rindergalle in unterschiedl. Konzentration. In der Mikrobiol. für versch. Zwecke in Anwendung, z. B. als 10–40%iger Galleblutagar zur Streptokokken-Differenzierung, als Gallesalzlaktoseagar zur Anzüchtung von Salmonellen (Salmonella) u. Shigellen (Shigella), Galle-Chrysoidin-Glycerol-Nährmedium zur Anzüchtung mit gleichzeitiger Differenzierung von Enterobacteriaceae, z. B. aus Urin, Rindergalleagar nach Littman mit Zusatz von Streptomycin u. Kristallviolett, v. a. zur Anzüchtung von Pilzen u. als Galle-Dextrose-Substrat nach Schabinsky als Modifikation des Tween-Dextrose-Substrats nach Seeliger zur Bildung von Pseudomyzelien von Sproßpilzen.
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