Goldsalze - Medizinlexikon

Goldchlorid, kolloidale Goldverbindungen, Natriumgold-III-thiosulfat, Aurothioglukose, Aurothiomalat, Aurokeratinat, Auranofin. Enterale Resorption nur nach massiven Dosen. Zur Ther. der rheumat. Arthritis parenteral appliziert, mit Auranofin peroral. Wirkmechanismus ungeklärt. Nach peroraler Aufnahme möglicherweise Schleimhautschäden, parenteral Nierenschäden, allerg. Reaktionen v. a. der Haut u. Schleimhaut. Nebenwirkungen häufig. Goldverbindungen werden lange im Organismus gespeichert. Halbwertszeit 1 Jahr u. länger. Beschleunigte Ausscheidung mit Komplexbildnern (Ca-Na2-EDTA, Dimerkaprol).

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