Granulozyt, basophiler - Medizinlexikon

durch eine grobe, das Zytoplasma locker o. dicht füllende, bei Pappenheim-Färbung dunkelviolett basophile Spezialgranulation gekennzeichneter Granulozyt, der sich vom Promyelozyt über mehrere Reifestufen bis zum b. G. ableiten läßt, mit einem Durchmesser von 9–14 ?m verhältnismäßig klein ist, einen oft nicht gut abgrenzbaren segmentierten Kern aufweist u. Heparin enthält, wodurch er metachromat. Eigenschaften aufweist. Bei Zählung in der Zählkammer ergeben sich 0,03–0,045 · 109/l, der relative Anteil bei Differentialleukozytenzählung liegt normalerweise zwischen 0,005 u. 0,01 (0,5–1,0 %). Seine Funktion wird mit dem Gehalt an Heparin u. Histamin in Verbindung gebracht. Bei Hyperthyreose, Hypercortisolismus, Glukokortikoidgaben kommt es zur Verminderung der b. G. (u. a. bei Streß), eine Vermehrung im Blut findet sich bei Myxödem, Hyperlipämie, Allergien u. Wurminfektionen.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Granulozytose

    Vermehrung der Granulozyten im peripheren Blut Man untrescheidet 3 Formen Neutrophile Granulozytose( G > 7500/µl) Eiosinophile Granulozytose( G > 450/µl) Basophile Granulozytose

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen