Haemangioma cavernosum - Medizinlexikon

zu den Blutgefäßnävi (Naevus vasculosus) zählende Fehlbildung der Gefäße der Haut o. innerer Organe. Es besteht aus erhabenen, buchtigen, schwammartigen, miteinander kommunizierenden Hohlräumen venöser Herkunft u. zeigt oft hohe Wachstums-, jedoch auch Rückbildungstendenz. Neigung zu Blutungen, Ulzerationen, Infektionen. Hämangiome verweisen oft auf Begleitfehlbildungen: Bloom-Syndrom, Klippel-Trenaunay-Syndrom, Ollier-Erkrankung (Enchondromatose, Dysplasia), Hippel-Lindau-Krankheit (zerebrale Gefäßtumoren), Sturge-Weber-Krankheit, Kasabach-Merritt-Syndrom, Maffucci-Syndrom, Rendu-Osler-Syndrom (Osler-Krankheit).

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