Heilerde - Medizinlexikon
physikal.-chem. Verwitterungsprodukt von Trümmergestein, bes. Feldspäten mit Korngrößen unter 0,02–0,002 mm, meist Löß, aber auch Mergel, Lehm, das äußerl. mit Wasser angerührt zu warmen o. kalten Umschlägen verwendet o. auch getrunken wird, sofern es dem erforderl. hyg. Reinheitsgrad entspricht. H. besitzt adsorbierende Effekte, wirkt im Magen als Basenlieferant, enthält wichtige Spurenelemente u. vermag in gewissem Umfang Darmgifte zu binden. Vorwiegend in der Volksmedizin zur Behandlung schlecht heilender Wunden u. von Magen-Darm-Störungen angewendet.
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