Heilwässer, hydrogenkarbonathaltige - Medizinlexikon

natürl. mineralstoffhaltige Wässer, die bei einem Gesamtmineralstoffgehalt von über 1 000 mg/l mind. 20 mval% HCO3 enthalten u. i. d. R. zu Trinkkuren verwendet werden. Die wichtigsten Gruppen sind die Natrium-Hydrogenkarbonat- u. Kalzium-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Heilwässer. Ihre ther. Wirkungen beruhen auf der Alkalisierungswirkung des Hydrogenkarbonats, die an eine Mindestkonzentration von 1 300 mg HCO3/l gebunden sind. Hauptindikationsgebiete sind Magenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Hyperurikämie) u. urol. Erkrankungen.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Blutplättchenpulver bewirkt schnellere Wundheilung

    Die moderne Technik macht es möglich: künftig könnten Patienten ihre Wunden mit einem Pulver aus Blutplättchen versorgen. Das würde die Wundheilung beschleunigen, weil die Blutplättchen für den Aufbau neuer Hautschichten sorgen. Auch großflächige Wunden kö...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen