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Herzbeuteltamponade - Medizinlexikon
Synonyme: Herztamponade Compressio cordis
wird durch eine größere Flüssigkeitsansammlung (mehr als 200–300 ml) im geschlossenen Herzbeutel (Cavitas pericardialis) verursacht, so bei Blutungen in den Herzbeutel (Hämoperikard), z. B. durch Verletzung des Herzens o. durch Herzwandruptur infolge Herzinfarkt. Auch bei Exsudation in den Herzbeutel (Perikarditis). Bewirkt Einflußstauung der großen Körpervenen sowie mangelhafte Füllung u. damit verminderte Auswurfleistung des Herzens. Unverzügl. Entlastung durch Punktion o. Eröffnung des Herzbeutels beseitigt den lebensbedrohl. Zustand. Bedrohl. postoperative Komplikation. Postoperativ, bei eröffnetem Herzbeutel, spricht man von Mediastinaltamponade. In Abhängigkeit vom zeitl. Auftreten postoperativ wird eine frühe u. eine späte (verzögerte) H. unterschieden. Frühform der H. entwickelt sich innerhalb der ersten 48 h nach dem herzchirurg. Eingriff. Spätform der H. entsteht gewöhnl. nach dem 5. postoperativen Tag.
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Herztamponade
Herztamponade ist ein Auftreten von Flüssigkeit oder Blut im Herzbeutel in einer Menge, die ausreicht, um die Pumpfunktion des Herzens zu behindern und evtl. aufzugeben.

