Herzrhythmusstörungen - Medizinlexikon

Herzfunktionsstörungen, die das Reizleitungssystem, damit die elektr. Herztätigkeit u. Herzschlagfolge betreffen. Zu den Rhythmusstörungen gehören die Arrhythmien, die von den normalen kardialen Reizbildungszentren ausgehen (nomotope Reizbildungsstörungen wie Sinusbradykardie, Sinustachykardie u. Sinusarrhythmie), u. solche, die von sek. o. tertiären Zentren ausgehen (heterotope Reizbildungsstörung). Zu letzterem gehören der AV-Knotenrhythmus, die Extrasystolie, das Vorhofflimmern u. -flattern, die paroxysmale, anfallsartig auftretenden Tachykardien (supraventrikulär, ventrikulär), das Sinusknotensyndrom, die Pararrhythmie u. die Erregungsleitungsstörungen mit den versch. Blockformen (AV-Block, SA-Block) bis zum Adams-Stokes-Anfall.

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