Hiatushernie - Medizinlexikon

angeborene o. erworbene Verlagerung von Teilen des Magens durch den Hiatus oesophageus des Zwerchfells in das Mediastinum. Durch komplizierten Einbau der Speiseröhre in das Diaphragma wird diese Stelle zum angeborenen Schwachpunkt, die Hernie selbst erworben. 1. Brachyösophagus: Ösophagus-Magen-Übergang liegt fixiert im Thorax, kein Bruchsack (keine echte Hernie). 2. Hiatushernie: Verbindung Ösophagus/Magen liegt zeitweise ober- o. unterhalb des Zwerchfells (Gleitbruch). 3. Paraösophageale Hernie: bruchsackumschlossener Austritt des Magenfundus bei intraabdominalem Ösophagus-Magen-Übergang (epiphrenale Magentasche). Abb. 1 u. 2.

Hiatushernien (Abb. 1). Formen<br />a: „echte“ Hiatushernie; b: Magenverlagerung bei Brachyösophagus; c: paraösophageale Hiatushernie
Hiatushernien (Abb. 1). Formen
a: „echte“ Hiatushernie; b: Magenverlagerung bei Brachyösophagus; c: paraösophageale Hiatushernie
Paraösophageale Hiatushernie (Abb. 2)
Paraösophageale Hiatushernie (Abb. 2)

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