Hibernation, artifizielle - Medizinlexikon

künstl. Winterschlaf (Heterothermie), künstliche Hypothermie; insbes. in der modernen Herz-Kreislauf-Hirnchirurgie geübte Methode, durch Unterkühlung des Pat. den Stoffwechsel im Gehirn u. Herz gemäß der RGT-Regel so zu senken, daß die Strukturerhaltungszeit insbes. des Gehirns (Zeit von Eintritt akuter Hypoxie = Herzstillstand bis zum Eintreten irreversibler Störungen) u. damit die Zeit der Wiederbelebungsfähigkeit für die Ausführung chir. Eingriffe verlängert wird. Der Beginn der Unterkühlung erfolgt unter Ausschaltung der Temperaturregulation durch Narkotika.

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