Hyaluronsäure - Medizinlexikon

weit verbreiteter Bestandteil des Bindegewebes; sie kommt v. a. im Knorpel (Knorpelgewebe), der Synovialflüssigkeit, der Nabelschnur u. im Glaskörper des Auges vor. Ihre Bestandteile sind Glukuronsäure u. Acetylglukosamin, die das Disaccharid Hyalubiuronsäure aufbauen. H. bildet infolge ihrer fadenförmigen, unverzweigten Molekülstruktur hochvisköse Lösungen u. ist wichtiger Bestandteil des „Siebsystems“ des lockeren Bindegewebes. Im Bindegewebe ist sie eng mit den Proteoglykanen vergesellschaftet. Ihr Abbau erfolgt durch die Hyaluronidase.

© Elsevier GmbH, München

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