Hydrocephalus congenitus - Medizinlexikon

Synonyme: Hydrozephalie sog. Wasserkopf

vermehrte Liquormenge als Folge von Überproduktion o. Verschluß der Zirkulationswege. Ein angeborener Hydrozephalus kann durch pränatale Erkrankungen (Toxoplasmose, Zytomegalie) verursacht, ein erworbener Hydrocephalus angeboren sein, sich jedoch erst später manifestieren. H. c. occlusus: Verschlußhydrozephalus (stark erweiterte Hirnventrikel infolge Liquorzirkulationsstörung). H. c. communicans: vermehrte Liquoransammlung im Subarachnoidalraum o. Volumenvergrößerung durch Mikrozephalie (beide entsprechen dem alten Begriff Hydrocephalus externus). Mißbildungshydrozephalus: 1. dysrhaph. Hydrozephalus: Stenosen, Gabelungen des Aquäduktes, Atresie der Foramina Luschkae u. Magendie (Dandy-Walker-Syndrom). 2. Hydrozephalus bei monoventrikulären Gehirnen: Zyklopie-Arrhinenzephalie-Reihe. 3. Hydrocephalus hypersecretorius: Hyperplasie der Plexus choroidei. 4. Hydrozephalus durch Arachnoidalzysten: Verlegung der Abflüsse im 4. Ventrikel.

© Elsevier GmbH, München

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