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Immunogenität - Medizinlexikon
Gesamtheit der immunogenen Eigenschaften eines Stoffs (Körperfremdheit, Phago- bzw. Pinozytierbarkeit, Abbaufähigkeit, Molekülgröße, Zugängigkeit der Determinanten) für die Immunerkennung sowie die einem Stoff immanenten Eigenschaften, z. B. Peptidstruktur bzw. Kohlenhydratstruktur (starke I.) o. Lipidnatur (offenbar infolge Biegsamkeit der Kette wechselnde o. fehlende Determinierung). I. eines Stoffs kann für differente Individuen (Spezies) unterschiedl. sein bzw. durch die Wirkung unterschiedl. Ir-Gene zu differenten Resultaten führen. Zur Verstärkung der I. bzw. der erwünschten Immunantwort: Adjuvans, zur Unterdrückung o. Abschwächung der Immunantwort: Immunsuppression. I. ist i. e. S. die Immunität erzeugende Fähigkeit eines Impfantigens (Immunogens), die bei der Impfstoffprüfung nach Infektion o. Intoxikation vorimmunisierter Versuchstiere mit sicher tödl. Dosen virulenter Testkeime o. Standardgifte getestet wird (Challenge).
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