In-vitro-Fertilisation - Medizinlexikon

Synonyme: IVF

1978 wurde in England unter der Verantwortung des Physiol. Robert Edwards u. des Gyn. Patrick Steptoe das erste auf diese Weise gezeugte Kind geboren. Bei dem Verfahren werden Oozyten aus dem Ovar entnommen u. im Reagenzglas extrakorporal mit Spermien inkubiert. Nach 15–20 h ist mikrosk. erkennbar, ob eine Befruchtung der Eizelle stattgefunden hat. Nach 48–72 h wird im 4- bis 8-Zell-Stadium der Embryo in den Uterus der Pat. transferiert. Während die homologe IVF (Eizelle der Ehefrau, Samenzellen des Ehemannes) rechtl. zulässig ist (Embryonenschutzgesetz), gibt es gegen die heterologe IVF (Eizelle einer Spenderin o. Samen eines Spenders) Einwände. GIFT, Leihmutterschaft, TESE.

© Elsevier GmbH, München

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