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Individualstatistik - Medizinlexikon
Im Ggs. zur Fallstatistik, die ledigl. best. Ereignisse, wie Krankheit, Invalidität o. Tod registriert, sie für einen best. Zeitraum addiert u. auf eine gegebene Bevölkerung bezieht, stellt die von dem dt. Medizinalstatistiker Roesle (1875–1962) inaugurierte I. erstmals die Person, das Individuum, in den Blickpunkt statist. Betrachtungsweise. Grundlage für die Berechnung ihrer Indizes ist die 0- bis x-mal aufgetretene Häufigkeit der Ereignisse Krankheit u. Unfall, jeweils für 100 Personen bei einem Beobachtungszeitraum von 1 Jahr berechnet. Mit einem Teil der dargestellten Indizes, dem allg. Gesundheitsindex, dem biol. Gesundheitsindex u. der Nichtunfallziffer, wurde es mögl., Aussagen über den Anteil von Gesundgebliebenen in einer beobachteten Population zu machen. Deshalb wurde später für die I. auch oft der Ausdruck Gesundheitsstatistik verwendet. Abb.
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