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Infusionsurogramm - Medizinlexikon
eine Form der Ausscheidungsurographie (intravenöse Urographie) zur Röntgendarstellung der Nieren u. der ableitenden Harnwege, wobei hochprozentiges triiodiertes Kontrastmittel intravenös infundiert wird. Röntgenaufnahmen; bei Abflußhindernissen u. verzögerter Ausscheidung Spätaufnahmen bis 24 h. Mit dem I. sind der (gefährlicheren u. unphysiolog.) retrograden Pyelographie gleichwertige, oft sogar überlegene Röntgenbilder der ableitenden Harnwege zu erzielen. Kontraindikationen: Anurie u. Niereninsuffizienz. Bei einem Kreatinwert > 400 ?mol/l ist durch die starke Verdünnung des Kontrastmittels das Harnhohlsystem nicht mehr darstellbar.
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