Insulinresistenz - Medizinlexikon

Durch Insulinantikörper wird Insulin inaktiviert, so daß der ther. notwendige Insulinbedarf eines Menschen von durchschnittl. ~ 40 IE/d wesentl. überschritten werden muß, um zu einer normoglykäm. Stoffwechsellage zu gelangen. Die I. ist definiert als ein Insulinbedarf ?  200 IE/d. Durch die Reversibilität der Antigen-Ak-Bindung kann es zur Freisetzung größerer Insulinmengen kommen, die zu schweren Hypoglykämien führen kann.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Insulinresistenz und metabolisches Syndrom

    Resistenz der insulinabhängigen Gewebe, so dass erhöhte Insulinspiegel benötigt werden, um die periphere Glukoseabgabe zu erzielen, die hepatische Glykogenolyse zu unterdrücken und den Lipoproteinstoffwechsel zu regulieren Kennzeichen einer Insulinresistenz...

  • Mechanismus der Insulin-Resistenz entdeckt

    Forschende der ETH Zürich haben entdeckt, dass kleine RNS-Stränge ein Gen blockieren, das eine zentrale Rolle spielt bei der Zuckeraufnahme in Leber- und Fettzellen. Werden die RNS-Stränge aus dem Verkehr gezogen, reagieren die Zellen wieder auf Insulin – e...

  • Diabetes mellitus Typ II

    Diabetes mellitus ("honigsüßer Durchfluss") Typ II  ist eine teils ererbte teils erworbene chronisch progrediente Stoffwechselkrankheit. Meist beginnt er im mittleren Alter mit einer Insulinresistenz und führt im Verlauf zu einer Insulinsekretionsstörung .

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen