Ionisationskammer - Medizinlexikon

Detektor für ionisierende Strahlung. Anordnung von zwei gegeneinander sehr hochohmig isolierten Elektroden, zwischen denen sich ein Gas, meist Luft, befindet. Legt man an die Elektroden Spannung, so wandern die bei Bestrahlung durch Ionisation im Gasraum gebildeten Ladungsträger im elektr. Feld zu den Elektroden, u. es fließt ein Ionisationsstrom. Die Größe dieses Stroms ist ein Maß für die Dosisleistung. Die Empfindlichkeit der Kammer ist ihrem Volumen proportional. Je nach Aufbau u. Verwendungszweck unterscheidet man Parallelplatten-, Fingerhut-, Zylinder-, Kugel-, Standard-, Streustrahlen-, Phantom-, Weichstrahl-, Schlauch- u. Extrapolationskammern.

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