Kaffee - Medizinlexikon

aufbereitete rohe (grüne Kaffeebohnen) bzw. zur Entwicklung des Aromas bei 200–220 °C geröstete, ganze, von der Fruchtschale völlig, von der Samenschale weitgehend befreite Samen des in den Tropen kultivierten Kaffeestrauches (Gattung Coffea; Coffea arabica robusta, liberica). Die anregende Wirkung der durch das Rösten erzeugten Aromastoffe wird durch das im K. enthaltene Coffein (1–2 %) verstärkt; er wirkt leistungssteigernd u. beseitigt Ermüdungszustände, verursacht aber bei übermäßigem Genuß Erregungszustände, Herzklopfen, Schlaflosigkeit; im Handel sind coffeinarmer (nicht mehr als 0,2 % Coffein) u. coffeinfreier (nicht mehr als 0,08 % Coffein) K. Weitere Inhaltsstoffe, die in das Getränk mit übergehen, sind Trigonellin, Chlorogensäure u. Röstprodukte. Letztere können Magenreizungen bewirken.

© Elsevier GmbH, München

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