Kaiserschnitt - Medizinlexikon

Volksethymologie zu Sectio caesarea. Die Lex regia des Numa Pompilius (um 800 v. Chr.) befahl, bei gestorbenen Schwangeren den Fetus aus der Gebärmutter zu schneiden. Diese „caesones ex utero“ haben zu dem Wort „Caesar“ (dt.: Kaiser) u. somit zum Begriff „Kaiserschnitt“ geführt, der sprachl. u. inhaltl. nicht zutrifft. Bessere Bez. Schnittentbindung, Sectio caesarea.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Chaos-FAQ´s – Spontanpartus oder Sectio totem Kind?!

    Auf Wunsch einer einzelnen Leserin kam mir der Gedanke zu dieser Blog-Kategorie: Gynäkologisches Sachverhalte, die ihr schon immer einmal wissen wolltet, aber nie zu fragen getraut habt. Oder so. Falls ich sie beantworten kann – gern! O.g. Leserin wollte nu...

  • Babys mit verändertem Immunsystem beim Kaiserschnitt

    Die Geburtsart eines Kindes kann das Immunsystem beeinträchtigen. Bei einer normalen Geburt nimmt das Baby Keime auf, welche in der Scheide der Mutter leben, laut einer Studie. Wird ein Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht sind dagegen gängige Hautbakte...

  • Weltweit zu wenig Kaiserschnitte

    Jährlich sterben bis zu 80.000 Frauen bei der Geburt, vorallem in Entwicklungsländern, weil sie keinen Kaiserschnitt bekommen können. Besonders in den armen Ländern Afrikas südlich der Sahara, Pakistan oder Bangladesch gibt es keine Möglichkeiten für Frauen...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen