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Kallikreine - Medizinlexikon
Gruppe von Proteasen, die aus Kininogen (Alpha-2-Globulin) des Blutplasmas die Kinine freisetzen. Die K. selbst entstehen aus Kallikreinogen u. kommen im Blutplasma, in den Granulozyten, den Speichel-, Tränen- u. Schweißdrüsen sowie in den Nieren, im Pankreas u. im Darm vor. Die Aktivierung des Prokallikreins ist an den Hageman-Faktor geknüpft. Die K. sind durch Proteaseinhibitoren von Polypeptidcharakter (Lunge u. a. Geweben) hemmbar. Hemmung der Plasminaktivierung durch ?-Aminokapronsäure bedeutet auch Hemmung der Präkallikreinaktivierung.
© Elsevier GmbH, München
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