Kieferosteomyelitis - Medizinlexikon

Vorkommen überwiegend im Unterkiefer, hämatogener Infektionsweg außer bei Kindern selten, meist odontogen, traumat. (Bruchspalt-Osteomyelitis) o. durch Infektion des durch Röntgentherapie geschädigten Knochens (radiogene Osteomyelitis). Akute Verlaufsform selten, meist prim.-subakut bis prim.-chron. (letztere Osteomyelitis sicca, Pseudo-Paget). Im Säuglings- u. Kleinkindalter auch Befall des Oberkiefers (sog. Zahnkeimosteomyelitis). Folgen einer frühkindl. Unterkieferosteomyelitis u. U. Entwicklungshemmung (Vogelgesicht) evtl. Ankylose des Kiefergelenks.

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