Kieferzyste - Medizinlexikon

Odontogene K.: radikuläre K.: häufigste Form, aus periapikalen Entzündungsherden u. Malassez-Epithelnestern; follikuläre K.: zyst. Veränderung des Zahnsäckchens bei noch nicht durchgebrochenen Zähnen; parodontale K.: vom Epithel des marginalen Parodonts ausgehend; primordiale K.: aus versprengten Epithelien der Zahnanlage; residuale K.: nach Extraktion des Zahns zurückgelassene K. Dysontogenet. K.: Ausgang von Epithelresten embryonaler Gesichtsspalten: K. des Ductus nasopalatinus, globomaxilläre K., Naseneingangszysten. Pseudozysten: Fehlen des epithelialen Zystenbalges, hämorrhag. K., aneurysmat. K. Ther. der K.: Zystektomie mit Exstirpation des Zystenbalges, bei großen K. Zystostomie; Umwandlung der Zystenhöhle in Nebenhöhle der Mundhöhle. Abb.

Kieferzyste.a: Zystektomie (Partsch-II-Methode), bei kleineren Zysten, links präoperativ, rechts postoperativ; b: Zystostomie (Partsch-I-Methode), bei großen Zysten
Kieferzyste.a: Zystektomie (Partsch-II-Methode), bei kleineren Zysten, links präoperativ, rechts postoperativ; b: Zystostomie (Partsch-I-Methode), bei großen Zysten

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Zahnfistel

    durch eine periapikale Entzündung entstandener Hohlraum oder ein Gangsystem an einem mandibulären Zahn

  • Keratozyste

    aggresiv wachsende Zyste der Kieferregion, die sich morphologisch durch Bildung von Ortho- oder Parakeratin auszeichnet und eine hohe Rezidivrate (37-63%) aufweist

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen