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Kiemenbögen - Medizinlexikon
Synonyme: Branchialbögen
häutige, später knorpelige u. knöcherne Gewebestreifen zwischen den Kiemenspalten. Bei Säugern u. beim Menschen läßt sich nur noch in der Embryonalentwicklung u. der Kopfnervenversorung die bei den Fischen vorhandene segmentale Entstehung erkennen. Aus dem 1. K. entwickeln sich bei den Säugern Unterkiefer, Hammer u. Amboß, aus dem 2. K. der Steigbügel u. Teile des Zungenbeins u. aus dem 3. K. der Körper u. das große Horn des Zungenbeins.
© Elsevier GmbH, München
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