Kiemenbögen - Medizinlexikon

Synonyme: Branchialbögen

häutige, später knorpelige u. knöcherne Gewebestreifen zwischen den Kiemenspalten. Bei Säugern u. beim Menschen läßt sich nur noch in der Embryonalentwicklung u. der Kopfnervenversorung die bei den Fischen vorhandene segmentale Entstehung erkennen. Aus dem 1. K. entwickeln sich bei den Säugern Unterkiefer, Hammer u. Amboß, aus dem 2. K. der Steigbügel u. Teile des Zungenbeins u. aus dem 3. K. der Körper u. das große Horn des Zungenbeins.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Akzessorischer Tragus

    Der akzessorische Tragus ist eine benigne, kongenitale Fehlbildung präaurikulär als Folge einer branchiogenen ektodermalen Überschussbildung und Keimversprengung des ersten und zweiten Kiemenbogens (erste Kiemenfurche).

  • Laterale Halszyste

    Die laterale Halszyste ist eine dysontogenetische Fehlbildung des Kiemenbogenapparats

  • Laterale Halszyste

    Die laterale Halszyste ist eine dysontogenetische Fehlbildung des Kiemenbogenapparats

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen