Knochengranulom, eosinophiles - Medizinlexikon

knotige, den Knochen zerstörende Herde aus proliferierenden Retikulumzellen u. eosinophilen Leukozyten, die einzeln o. in der Mehrzahl bes. den Schädel u. andere platte Knochen befallen. Vorkommen bevorzugt bei Kindern u. Jugendlichen männl. Geschlechts. Die akute Säuglingsretikulose (Abt-Letterer-Siwe-Krankheit), das e. K. u. die Lipoidgranulomatose (Hand-Schüller-Christian-Krankheit) werden als Varianten eines einzigen Krankheitsprozesses aufgefaßt, der von Lichtenstein als Histiocytosis X bezeichnet worden ist. Das e. K. beschränkt sich auf den Knochen. Selten sind regionäre Lymphknoten beteiligt.

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