Knochenleitung osseotympanale - Medizinlexikon

Sonderform der Knochenleitung, die im Frequenzbereich von 2 000–3 000 Hz wirksam u. beim Hören der eigenen Stimme von Bedeutung ist. Dabei komprimieren die auf den Schädelknochen übertragenen Schwingungen den äußeren Gehörgang u. die pneumat. Räume u. wirken wie bei der Luftleitung über das Mittelohr auf das Innenohr. Da bei offenem Gehörgang ein großer Teil der so erzeugten Druckschwankungen nach außen abgegeben wird, hört man die eigene Sprache (im Frequenzbereich unter 2 000 Hz) bei verschlossenem Gehörgang lauter.

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