Knochenmarkkultur - Medizinlexikon

Verfahren zur Züchtung von Knochenmarkzellen unter künstl. Bedingungen. Kurzzeitkulturen über nur wenige Stunden dienen der Untersuchung des Zellstoffwechsels mit Hilfe der Isotopenmarkierung. Zur Chromosomenanalyse sind die Kulturen mit mitosearretierenden Substanzen (Colchicin, Vinblastinsulfat) zu versetzen. Längerfristige K. sind mit u. ohne Wechsel des nährstoffhaltigen Mediums mögl. Die Methoden entsprechen weitgehend den zur Charakteristik hämatopoet. Blutstammzellen herangezogenen Verfahren.

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