Kobalttherapie - Medizinlexikon
Kobaltionen üben eine stimulierende Wirkung auf die Erythrozytopoese aus. Wahrscheinl. kommt diese Stimulation unter Mitwirkung von Erythropoetin zustande. In Kombinationspräparaten (meist mit Eisen) wird Kobalt in einer Dosierung von 2–10 mg tgl. oral o. parenteral zur Behandlung von Infekt- u. Tumoranämien eingesetzt. Die Wirksamkeit ist äußerst begrenzt. Höhere Kobaltdosen haben tox. Wirkungen.
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