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Kochleaimplantat - Medizinlexikon
mikrochirurg. Implantation einer ein- o. mehrkanaligen Elektrode durch das runde Fenster in die Kochlea (Scala tympani) bei einseitig tauben Menschen zur direkten Reizung der Hörnerven o. Stimulierung der Nervenendigungen in der Schnecke. Dadurch Umwandlung akust. Signale in Geräuschempfindungen (bis zu 20 versch. Frequenzen). Keine Sprachdiskrimination, aber durch Erkennen von Rhythmus, Modulation u. Betonung der Stimme u. Hintergrundgeräuschen Kontakt mit der Umwelt, auch Wahrnehmung von Telefon, Klingel u. Motorengeräuschen, wichtige Hilfe für den Gehörlosen. Fernziel: Schaffung einer brauchbaren elektron. Hörprothese.
© Elsevier GmbH, München
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