Kohlenstoffdioxidheilwässer - Medizinlexikon

natürl. mineralstoffhaltige Heilwässer mit mind. 1 000 mg frei gelöstem CO2/l, die zu Bädern u. Trinkkuren verwendet werden. Die Bäderwirkungen beruhen im wesentl. auf der durchblutungssteigernden Wirkung des CO2. K. werden wegen ihrer empfindlichkeitsdämpfenden Wirkungen auf die Kälterezeptoren der Haut mit 32–33 °C appliziert. Die wichtigsten Bäderindikationen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Wirksamkeitsschwelle für die Badeanwendung liegt bei 400 mg CO2/l. Trinkkuren mit K. werden v. a. bei funktionellen Magenkrankheiten durchgeführt. Die Wirksamkeitsschwelle liegt für Trinkkuren bei 2 000–2 500 mg CO2/l.

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