Krampfgifte - Medizinlexikon
Pharmaka, die in hohen Dosen zu Krämpfen führen. Stammhirnkonvulsiva (koordinierte ton.-klon. Krämpfe): Pentetrazol, Picrotoxin, Bemegrid. Rückenmarkkonvulsiva (nur ton. Krämpfe): Strychnin, Tetanustoxin. Im EEG (Elektroenzephalographie) bei chem. induzierten Krämpfen typ. Krampfpotentiale wie bei Epilepsie. Im Tierversuch dienen induzierte Krämpfe zur Suche nach neuen Antiepileptika. K. können in niedrigen Dosen als Analeptika dienen.
© Elsevier GmbH, München
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