Leberkarzinom - Medizinlexikon

als prim. L. am häufigsten aus einer Leberzirrhose hervorgehend (Anstieg des Alphafetoproteins). Histol. werden die häufigeren hepatozellulären von den cholangiozellulären u. anaplast. Tumoren abgegrenzt. Es gibt auch Mischformen. Sehr selten sind als prim. Lebertumoren Hämangioendotheliome bzw. -sarkome u. Lebersarkome. L. werden im Tierexperiment durch eiweißarme bzw. cholinfreie Ernährung hervorgerufen. In industriell entwickelten Ländern selten (1 % der Krebssterblichkeit), in Südost- u. Ostasien, ferner in Afrika (bei der ärmeren Bevölkerung) die häufigste neoplast. Erkrankung (mehr als 40 % der Krebssterblichkeit). Die chron., v. a. perinatal erworbene Hepatitis-B- u. Hepatitis-C-Infektionen sind die häufigsten Ausgangserkrankungen für die Entwicklung eines Leberzellkarzinoms.

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