Lese-Rechtschreib-Schwäche - Medizinlexikon

Synonyme: LRS Legasthenie Dyslexie Dysgraphie

isolierte Schwäche beim Erlernen des Lesens u. der Rechtschreibung bei sonst unbeeinträchtigtem Intelligenzniveau, aufgrund einer mangelnden Trennschärfe im sprechmotor.-akust. Bereich; in neuerer Zeit setzt sich die Auffassung durch, daß es sich bei der L. um eine Entwicklungsverzögerung o. Störung handelt, die nicht auf einen umschriebenen lokalisierbaren Hirnschaden zurückgeführt werden kann. Ätiol. werden unterschieden: 1. die enzephalopath. L., 2. die genet. bedingte L., 3. Mischformen, 4. die neurot. L. Rehabilitation erforderl., Progn. für die Leseschwäche günstiger als für die Rechtschreibschwäche.

© Elsevier GmbH, München

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