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Lichtschutzsalben - Medizinlexikon
Salben mit der Aufgabe, den erythembildenden Strahlenanteil (? = 280–315 nm, Maximum bei 307–308 nm) des Sonnenlichts zu absorbieren u. unschädl. zu machen, ohne die ther. wichtigen langwelligeren UV-Strahlen (?: 315–400 nm) mit bakterizider Wirkung zu beeinflussen. Sie enthalten Verbindungen wie z. B. p-Aminobenzoesäureester, Hydroxyderivate des Cumarins, Salicylsäureabkömmlinge, Anthranilsäureester, Dibenzalazin. Die Schutzwirkung ist von der Schichtdicke u. Sonnenstrahlintensität abhängig. In neuester Zeit gewinnen anstelle der Salben zunehmend Aerosolpräparate, Aerodispersionen an Bedeutung.
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