Lokalanästhetika - Medizinlexikon

Pharmaka, die eine örtl. begrenzte reversible Ausschaltung der Schmerzrezeptoren o. der zugehörigen afferenten Nervenfasern ermöglichen u. dadurch vorübergehend die Schmerzauslösung hemmen. 1. Estertyp: Procain, Tetracain, früher Cocain. 2. Amidtyp: Lidocain, Prilocain, Mepivacain, Bupivacain, Carticain, Trimecain, Etidocain. 3. Ketontyp: Propipocain. Der Zusatz von Adrenalin o. Noradrenalin zu Procain- u. Lidocainpräparaten wirkt vasokonstriktor. u. verhindert dadurch den schnellen Abtransport, verlängert die Wirkung u. reduziert Nebenwirkungen. Oberflächenanästhetika: Tetracain, Lidocain; Leitungsanästhetika: Procain, Lidocain; Infiltrationsanästhetika: Procain, Lidocain, Bupivacain; Spinalanästhetika: Prilocain, Lidocain; Epiduralanästhetika: Lidocain, Bupivacain, Prilocain.

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